Einsatztagebuch
Seit Monaten ist Sahrani ein einziges gewalttätiges Chaos. In dieser unübersichtlichen Lage, in der lokale und internationale Gruppen ihre dunklen Ziele verfolgen, musste die 14. JgKp jetzt den Überblick bewahren und handlungsfähig bleiben.


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Erst vor wenigen Tagen war die Bundeswehr im Südwesten der Insel gelandet, um den örtlichen Widerstand gegen die Invasionstruppen der SLA zu unterstützen. Nun galt es für die Männer der 14., die weitere Umgebung zu erkunden und Bewegung in die festgefahrene Front zu bringen. Im Blickpunkt steht derzeit die Hauptstadt Bagango. „Bagango ist fest in der Hand der SLA - das ist allgemein bekannt“, beschreibt Stabsunteroffizier Kane, der Führer der kleinen Jägertruppe, die Ausgangslage. Für die vorerst kleine zur Verfügung stehende Truppe kam ein Angriff auf die Stadt selbst nicht in Frage. „Für uns ging es darum, zu verhindern, dass die südwestlich davon bis an den Strand zurückgetriebenen Widerstandskämpfer vollständig zerschlagen wurden“, erläutert Kane.

Für die Jäger bedeutete das, sich durch das unwegsame Gelände rund um die Küstenberge Punto Moron und Puntas Oriental nach Südosten vorzukämpfen und dabei unentdeckt zu bleiben. Erstes Ziel war die Festungsruine nördlich des Küstendorfs Mercalillo, in dem sich die Widerstandskämpfer verschanzt hatten. Die Soldaten rechneten damit, dass eine der Kriegsparteien diesen perfekten Beobachtungspunkt schon besetzt hätten und näherten sich vorsichtig an. Doch zur allgemeinen Überraschung war die Burgruine leer.

„Von der Ruine aus konnten wir den Ort wunderbar beobachten“, sagt Hauptgefreiter Warlord. Bald war die Straßensperre ausgemacht, an der sich die Widerstandskämpfer gegen den erwarteten Angriff aus Richtung Bagango in Position gebracht hatten. Auch vermutete SLA-Kämpfer mit einem gepanzerten Spähfahrzeug wurden zwischen den nordöstlichen Häusern des Orts ausgemacht. „Das große Problem war, dass wir nicht mit Sicherheit sagen konnten, wer zu welcher Seite gehörte. Im Zweifelsfall hätten wir also befreundete Einheiten unter Feuer genommen“, erklärt Oberfeldwebel Ben@Arms. Dass schließlich noch ein Konvoi der Widerstandskämpfer in den Ort rollte, steigerte nicht gerade die Übersichtlichkeit.

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Den Jägern blieb also nur, in das Dorf einzufließen, um die Lage genau zu klären. „Ein großes Gehöft im Ortskern nehmen, von dort Fühlung zu den Verbündeten aufnehmen und dann in einer klaren Front gemeinsam gegen den Feind vorgehen“, beschreibt Kane seinen Plan. Der ging auch fast auf. Als die ersten Jäger das Gehöft fast erreicht hatten, wurden sie von den SLA-Truppen bemerkt und beschossen. Es entwickelte sich ein kurzer aber heftiger Feuerkampf. „Zum Glück konnte der Gegner seine Fahrzeugwaffen von außerhalb der Ortschaft nicht effizient einsetzen“, nennt Oberstabsgefreiter Shifty den wichtigsten Vorteil, den dieses Gefecht auf engem Raum mit sich brachte. Gemeinsam gelang es den deutschen Soldaten und dem sahranischen Widerstand schließlich, die SLA aus Mercalillo herauszudrängen und sämtliche Gebäude zu säubern. Der feindliche Spähpanzer wurde schließlich aus nächster Nähe mit einer Sprengladung ausgeschaltet. Allerdings fiel auch das einzige gepanzerte Fahrz
eug auf der Seite des Widerstands einer Panzerabwehrrakete zum Opfer. Denn einige SLA-Kämpfer waren in das Umland ausgewichen und nahmen den Ort weiter unter Beschuss.




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Deshalb standen die Jäger ständig unter sporadischem Feuer, während sie die letzten Häuser absuchten, Verletzungen versorgten und Gefangene an den Widerstand übergaben. „Neben dem Beschuss drohte ständig ein neuer, konzentrierter Angriff aus Richtung Bagango“, beschreibt Kane seine Lageeinschätzung. Also entschied er, seinerseits offensiv zu werden und ein ummauertes Firmengelände anzugehen, das in Richtung Bagango liegt, um die dort verschanzten SLA-Truppen zu vertreiben und das Dorf abzuschirmen.




„Noch von Kronzeuge aus, also Mercalillo in unserer Geländetaufe, konnten wir vereinzelte Feinde rund um den Betriebshof sehen“, sagt Oberstabsgefreiter Fat Toni. Nachdem die Jäger in dieser Richtung ansetzten, hatten sie den verstreuten Feind schnell zurückgeschlagen. Aber die eigentliche Herausforderung kam erst im Inneren der Anlage. „Die SLA hatte sich wirklich hervorragend in der Haupthalle der Anlage eingegraben. Das muss man ihnen lassen“, sagt Kane. Nachdem mehrere seiner Männer Verletzungen beim Versuch erlitten hatten, die Halle im Sturm zu nehmen, brach Kane dieses Vorgehen schließlich ab, auch weil eine neue Offensive aus Bagango drohte. Nachdem mehrere Aufforderungen zum Strecken der Waffen unbeantwortet blieben, setzten die deutschen Soldaten schließlich ihren verbliebenen Sprengstoff ein, um die Firmenhalle vollständig dem Erdboden gleich zu machen und damit jeden Widerstand zu brechen.

Der Weg nach Bagango scheint damit frei zu sein. Allerdings wird die 14. JgKp sich dort mit der Hauptstreitmacht der SLA auseinandersetzen müssen.





Lage und Auftrag:


Lage:
Deutsche Kräfte unterstützen auf Sahrani die Erstarkung des lokalen Widerstandes und der heimischen Armee gegen die Invasoren aus Asien. Namentlich genannt SLA. Diese Sahrani Liberation Army hat es sich zum Ziel gesetzt, Sahrani zu annektieren und den dortigen König abzusetzen.

1a. Lage gegnerischer Kräfteskyfire lage

Feind tritt infanteristisch und motorisiert im Einsatzgebiet auf. Gesamte Anzahl und Stärke bislang unbekannt.

Bei KRONZEUGE bedrängt ein Panzergrenadierzug das Lager des Widerstandes.

Bei KARDINAL wurden Entsatzkräfte des Feindes aufgeklärt.

Bei JUWEL hat der Feind ein gut gesichertes Depot, welches zur Versorgung der Invasion dient.

Vermutete Absicht des Feindes ist es, am lokalen Anführer ein Exempel zu statuieren und so den Widerstand zu schwächen.


1b. Eigene Lage

II./14 bei San Andres Pass angelandet.
Deutsche Installationen auf Karte markiert.

1c. Zivile Lage
Den Widerstand nicht mitgezählt wurden keine dedizierten Zivilisten aufgeklärt. Der Widerstand hat die Zivilisten angewiesen, keine Unternehmungen gegen NATO-Partner zu tätigen.

2. Auftrag II./14.Jgkpskyfire lage

II./14 (Bravo)
-stellt Marschbereitschaft her.
-verlegt im Marsch über die Passing Points zum Aufklärungspunkt PP3 und klärt richtung Süd und Ost auf. Zwischenzeitlich kann bei Verfügungsraum Delta des 2. Luftlande-Aufklärungszuges aufmunitioniert werden.
-Schützt SCHLANGE und nimmt KRONZEUGE.

Optional:
Nehmen und sichern von KARDINAL und JUWEL

3a. Absicht

Absicht der Kompanieführung KAISER ist es, mit dem II. Zug eine Patrouille mit Kampfauftrag durchzuführen.Diese wird die Passing Points passieren und gegen den Feind aufklären.

Nachdem KRONZEUGE gesichert ist, kann je nach Zustand des Zuges ein Vorstoß in Richtung KARDINAL und oder JUWEL begonnen werden.



4. EinsUstg

Munition bei Verfgr. DELTA bei 20%.





Slotliste:


Gruppe 1./ II
11. GrpFhr:
12. stv. GrpFhr: SU Kane
13. Schütze: OSG Shifty
14. Schütze: HG Neemo
15. Schütze:OF Ben@Arms
16. Schütze: G Votan
17. Anwärter:
18. EEH-B:
19. Schütze/MKF: HG Warlord
20. Schütze/RiS: OSG FatToni