Einsatztagebuch
Die Lage im slowenischen Bürgerkriegsgebiet auf der Insel Panthera bleibt unübersichtlich. Die Kämpfe zwischen Rebellentruppen und Regierungseinheiten nehmen fast stündlich an Härte zu. Korrespondentenberichten zufolge hat sich inzwischen ein Großteil der Bevölkerung bewaffnet.

Während die diplomatischen Bemühungen um eine Beilegung der Krise nicht vorankommen, ist inzwischen immerhin die Evakuierung der deutschen Botschaft in der Inselhauptstadt Arnoldstein gelungen. Die Botschaftsmitarbeiter wurden zwar nicht direkt bedroht, konnten das Gelände wegen der Kämpfe in der unmittelbaren Umgebung aber nicht mehr verlassen. Zudem hatten sich mehrere Deutsche und Bürger befreundeter Staaten in die Botschaft gerettet.

„Als schließlich am Dienstag eine Granate ein Nachbargebäude traf, konnten wir eine Evakuierung nicht mehr aufschieben“, sagte Max Meyer, der Sprecher des Auswärtigen Amts, der Deutschen Presseagentur. Auf Anfrage seines Ministeriums setzte die Bundeswehr ihre Truppen ein, um die Eingeschlossenen zu befreien.

„Uns kam zu Gute, dass wir bereits kleinere Einheiten im Rahmen einer Nato-Übung in der Region hatten“, berichtet Major Neese vom Planungsstab des Verteidigungsministeriums. Deren Kapazitäten reichten zwar nicht aus, um die Botschaft zu evakuieren, aber ein Aufklärungstrupp konnte durch seine Präsenz immerhin abschreckend auf die umherstreifenden irregulären Kämpfer wirken.

Die eigentliche Evakuierung blieb der 14. Jägerkompanie vorbehalten. Ihr Fallschirmspezialzug wurde in der Nacht zum Donnerstag auf den Flughafen Lesce im weitgehend sicheren Ostteil der Insel eingeflogen. Von dort ging es im Morgengrauen per Hubschrauber in das Gebiet südlich von Arnoldstein. „Das war fliegerisch kein allzu schwieriger Einsatz“, berichtet Pilot Oberstabsgefreiter Snakeshit. „Das Problem war, dass wir nicht wussten, wie die Aufständischen ausgerüstet sind, ob sie vielleicht sogar Flugabwehrraketen erbeutet haben.“ Es galt also, kurze Flugwege über das umkämpfte Territorium südlich von Arnoldstein einzuhalten und die Fallschirmspringer möglichst schnell abzusetzen.

Das gelang schließlich entlang einer Landstraße knapp zwei Kilometer südlich der Stadt. „Wichtig war es, möglichst nahe an das benachbarte Biwak der Nato-Übung heranzukommen, um die dort vorhandenen Fahrzeuge nutzen zu können“, erklärt Fahnenjunker Schmello, der den Einsatz als Zugführer leitete. Das funktionierte. Weitgehend unbehelligt und zielgenau schwebten die Jäger an ihrem Landepunkt ein. Zwar peitschten einige Schüsse aus den Wäldern, aber als die Soldaten organisiert zurückschlugen, zogen sich die Angreifer schnell zurück. Ebenso schnell waren daraufhin ein Spähpanzerwagen vom Typ Fennek und ein LKW besetzt, so dass zusätzliche Feuerkraft, Aufklärungselektronik und die nötige Transportkapazität für die Evakuierung zur Verfügung standen.

Trotz der Kämpfe, die aus dem Gebiet südlich von Arnoldstein gemeldet worden waren, blieb es auf der Fahrt in die Stadt zunächst weitgehend ruhig. In der Nähe des Flugfeld kurz vor dem Stadtrand zeigte sich der erste organisierte Widerstand. „Das war zu erwarten gewesen“, sagt Schmello. „Schließlich ist ein Flugfeld eine wichtige Einrichtung, die Konfliktparteien nach Möglichkeit in die Hand zu bekommen versuchen.“ Und so wurden die Bundeswehrsoldaten von Stellungen zwischen den Häusern und einem Hügel aus unter Beschuss genommen. „Ein wirklich ernsthaftes Feuergefecht war das aber nicht“, berichtet Hauptgefreiter Zitrus, der mit seiner Schützengruppe die Hauptlast der Kämpfe trug. „Offenbar hatten die Aufständischen mit Regierungstruppen gerechnet, nicht jedoch mit uns.“

Nachdem der eher halbherzige Widerstand gebrochen war, wollte der Evakuierungstrupp ein Fabrikgelände am südwestlichen Stadtrand nutzen, um aus dieser Deckung heraus die Lage zu sondieren. Doch so einfach war das nicht. Inzwischen hatte sich offenbar herumgesprochen, dass eine Einheit auf die Stadt zurollte, und die Paramilitärs hatten sich formiert. „Das war eine Verteidigung, die uns zahlenmäßig zumindest ebenbürtig war, und die Kämpfer hatten sich in der Fabrik verschanzt“, beschreibt Schmello die Lage. Es entwickelte sich ein zäher Feuerkampf, den die Jäger schließlich durch ihr koordiniertes Vorgehen und mit Hilfe des schweren Maschinengewehrs auf dem Fennek für sich entschieden.

Nachdem das Gebäude durchsucht war, um eventuelle Gegner im Rücken auszuschließen, bereitete der Zug sich auf die letzte Etappe zur Botschaft vor. Es stellte sich heraus, dass der Widerstand keineswegs gebrochen war. Offenbar gab es zwar kaum noch koordiniert vorgehende Gegner, dafür aber vereinzelte Schützen überall zwischen den Häusern, die die letzten paar hundert Meter sehr gefährlich machten. „Ich hatte ein mulmiges Gefühl“, räumt Gefreiter Bernd ein, für den es der erste Einsatz als Fahrer eines Fennek war. „Im Fahrzeug ist man zwar vor den meisten Handwaffen geschützt, aber du weißt nie, ob irgendjemand aus einer Deckung eine Panzerfaust auf dich richtet.“

Schließlich erreichten die Männer der 14. Jägerkompanie dann doch die Botschaft, deren Nachbarhäuser bereits in Flammen standen. Das Evakuieren der Zivilisten erwies sich als sehr langwierige Angelegenheit, in deren Verlauf immer wieder vereinzelt angreifende Feinde abgewehrt werden mussten. „Als dann schließlich alle im LKW waren, hieß es nur noch: Schnell hier raus“, fasst Schmello zusammen. In flotter Fahrt ging es in Richtung eines Brückenkopfs, den Nato-Truppen in einige Kilometer südöstlich der Stadt an einem günstigen Strandabschnitt errichtet hatten.

Der zügige Abmarsch kam keine Minute zu früh: Offenbar hatten sich die Aufständischen inzwischen wieder organisiert und rückten mit zahlreichen Kämpfern in den Ort ein. Die Männer der 14. und die Aufklärungssoldaten aus der Botschaft, die sich ihnen angeschlossen hatten, hielten sich nicht lange mit Gefechten auf, sondern brachen durch die gegnerischen Reihen und erreichten in holpriger Fahrt quer durch das Gelände den Brückenkopf. Dort waren noch einmal die Heeresflieger gefragt, um die Evakuierten so schnell wie möglich auszufliegen, denn einige der Milizionäre hatten die Verfolgung aufgenommen. Während der Großteil der Jäger diesen Angriff abwehrte, wurde das Botschaftspersonal in Sicherheit gebracht und danach die restliche Besatzung des Brückenkopfs.

Die Rettungsmission ist also gelungen. Die Lage auf Panthera verschlechtert sich aber weiter. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die Bundeswehr erneut in dem Unruhegebiet eingreifen muss.

Lage und Auftrag:

Lage

Auf Panthera spitzt sich die Lage gegen die amtierende slowenische Regierung weiter zu und erreicht neue Dimensionen.
Paramilitärische Kampfgruppen und Teile der Bevölkerung haben sich zusammengeschlossen und wollen den Kampf mit Regierungstruppen aufnehmen.
Am Morgen wurde Arnoldstein mit Mörserbeschuß eingedeckt. Eine Granate zerstörte ein unmittelbar neben der deutschen Botschaft stehendes Haus.
Die Bundesregierung schaut schon seit einiger Zeit besorgt dieser Eskalation entgegen und hat nach dem Vorfall am Morgen nun beschlossen die deutsche Botschaft auf Panthera zu schließen und alle deutschen Mitarbeiter und deutsche Zivilisten auszufliegen.

Lage gegnerische Kräfte

Im Süden und Westen von Arnoldstein sind paramilitärische Kräfte meist in Gruppenstärke verstreut unterwegs Richtung Arnoldstein.
In Arnoldstein gruppieren sich bewaffnete Zivilisten,um die paramilitärischen Kräfte zu unterstützen und gegen die slowenische Regierungstruppen vorzugehen.

Zivile Lage

Die zivile Bevölkerung ist gespalten. Einige haben sich bewaffnet um gegnerische Kräfte im Kampf gegen die Regierungstruppen zu unterstützen,andere haben erfahren,daß die deutsche Botschaft evakuiert werden soll und hoffen darauf,ebenfalls ausgeflogen zu werden.

Eigene Lage

Der LLSpezZg der 14. Jgkp wurde bereits in der Nacht mit einer C 130 verlegt und ist vor einer Stunde auf dem Airport Lesce im Osten der Insel gelandet.
Neben der 14. Jgkp befindet sich seit einer Woche eine Einheit der 1.Aufklärungskompanie des Jägerbataillon 291 im Rahmen einer Natoübung bei Senzatoka. Diese Einheit bereits ein Biwak in der Nähe von Fusine für den LLSpezZg errichtet und befindet sich bereits mit einer Gruppe in der deutschen Botschaft,um dort die Verteidigung zu sichern und die zu evakuierenden Mitarbeiter und Zivilisten zu regestrieren. Es sind insgesamt 13 Personen zu evakuieren.

Auftrag

1. Der LLSpezZg rüstet sich aus und wird mit der C130 zur Absprungzone „Zeus“ verlegt.
2. Nach Ladung,erreichen des Biwak und Besetzen des 5Tonners zum Transport der zu evakuierenden Menschen,evtl die Fenneks als Begleitfahrzeuge nutzen.
3. Erreichen der deutschen Botschaft und verladen des Personals und Zivilisten
4. Abmarsch zur sicheren Landezone und dort Aufnahme der Evakuierten durch eine CH-53G zur Verlegung zum Airport Lesce.
5. Am Airport Lesce verladen der Evakuierten in die C 130 und Ausflug nach Deutschland

ACHTUNG: Es darf auf keinen Fall eine evakuierte Person getötet werden!!


Slotliste:

Zugtrupp II./ 14
1. ZgFhr: FJ Schmello
2. stv. ZgFhr:
3. Schütze:
4. Schütze:
5. Schütze:
6. Schütze:
7. Anwärter: BlackJack
8. EEH-B:
9. Schütze/MKF: OSG Fat Toni
10. Schütze/RiS: OSG (UA) Swarley

Gruppe 1./ II
11. GrpFhr: HG(UA) zitrus
12. stv. GrpFhr:
13. Schütze: OG(FA) Reddog
14. Schütze:OF Ben@Arms
15. Schütze: OSG Sudri
16. Schütze: [G] Der Eine | Bernd
17. Anwärter:
18. EEH-B:
19. Schütze/MKF: HG Hercules
20. Schütze/RiS: HG Neemo

Gruppe 1./ VI
21. GrpFhr:
22. stv. GrpFhr:
23. Schütze: SG Doc Holliday
24. Schütze: Jg Shicê
25. Schütze:
26. Schütze:
27. Anwärter:
28. EEH-B:
29. Schütze/MKF:
30. Schütze/RiS:

212. Heeresflieger
31. Pilot: OSG Snakeshit
32. Pilot: HG Pusteblume (bitte nicht nur als Copi)
33. Pilot:
34. Pilot: