Einsatztagebuch

Die 14. JgKp lässt keinen Kameraden im Stich. Auch zwei abgeschossene Tornadopiloten konnten sich auf die Unterstützung der Jäger verlassen.

Karte: Sahrani

Datum: 06.02.2016

 

Lage:

Magzin Bild 1Nord-Sahrani wird seit einem Jahr von pro Russischen Separatisten gehalten. Die Beteiligung Russlands konnte bisher nicht offiziell nachgewiesen bzw. bestätigt werden.
Nun gibt es neue Berichte darüber, dass die Separatisten weiter in Richtung des pro westlichen Süd Sahrani vordringen und bereits die Städte Corazol und Ortego besetzt haben.
Da es hier nun auch zu vielen Toten unter der Zivilbevölkerung gekommen ist, hat die NATO der Regierung Sahranis ihre Unterstützung zugesichert.
Die Bundeswehr war an der Nato-Operation „Sahrani Freedom“ bisher nur mit Tornado Kampfflugzeugen zur Aufklärung beteiligt. Nun wurde der II/14.Jägerkompanie nachverlegt.

 

1a. Lage gegnerischer Kräfte:

Magzin Bild 1Bei einem Aufklärungsflug wurde nun aber einer der Bundeswehr Tornados abgeschossen. Letzte Meldungen des BND besagen das sich die Besatzung per Schleudersitz retten konnte, aber von Separatisten gefangen genommen wurde und nach Corazol gebracht wurde . Das 2. Aufklärungsflugzeug konnte 1 russische Flugabwehrstellung in Ortego und 4 Flugabwehrstellungen in Corazol aufklären. Dazu mechanisierte Feindeinheiten
in etwa Zugstärke.

 

1b. Eigene Lage:

II/14. Jägerkompanie ist so eben auf der kleinen Insel im Südwesten Sahranis angelandet. Die Einsatzausrüstung wird den nächsten Minuten erwartet.

1d. Minenlage

Mit IED´s im direkten Einsatzgebiet ist nicht zu rechnen.

 

2. Auftrag:

Magzin Bild 1II/14. JgKp:

-wartet auf die Ausrüstung und stellt dann Einsatzbereitschaft her
-verlegt mit den Fahrzeugen (Pandur) über das Wasser nach Süd Sahrani
-nimmt die Stadt Ortego, zerstört die feindliche Flugabwehrstellung
-nimmt die Stadt Corazol, zerstört alle feindlichen Flugabwehrstellungen
-sucht die beiden vermissten Piloten
-verlegt mit diesen zum Flughafen bei Paraiso zur Nachbesprechung


3. Durchführung:

Wird von Führung vor Ort bekannt gegeben.

 

4. EinsUstg:

3x Pandur

 

Slotliste:

Zugtrupp II./ 14
1. ZgFhr: L Mishkar
2. stv. ZgFhr: OF Ben@Arms 
3. Schütze: HG Ugga
4. Schütze: HG Neemo
5. Schütze: SU Kane
6. Schütze: U Viskid
7. Anwärter:
8. EEH-B: OSG Sudri
9. Schütze/MKF: HG Iron
10. Schütze/RiS: HG W@rlord

 

Gruppe 1./ II
11. GrpFhr: U Schmello
12. stv. GrpFhr: HG(ua) Alex
13. Schütze: Jg Reddog
14. Schütze: HG Pusteblume
15. Schütze: U Darucka
16. Schütze: OSG Shifty
17. Anwärter: Eagle
18. EEH-B: SG Iceburgh
19. Schütze/MKF: OSG Fat Toni
20. Schütze/RiS: OSG Swarley

 

 

Einsatzbericht:

Magzin Bild 1Die 14. JgKp bewährt sich auch in Such-und-Rettungs-Einsatz. Beim Aufklärungseinsatz über Sahrani wurde ein Tornado-Kampfflugzeug der Bundeswehr von Separatisten abgeschossen. Ungeplant musste der 2. Zug der 14. JgKp als schnell verfügbare Bundeswehreinheit auf die Insel verlegen und eine improvisierte Rettungsoperation in die Wege leiten. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als einfach: Es galt die Flugabwehrgeschütze zu vernichten, sich der Sicherungstruppen zu erwehren und vor allen die Piloten zu finden und unbeschadet aus dem feindbesetzten Gebiet zu bekommen.

Magzin Bild 1Da die Leitung der Nato-Mission „Sahrani Freedom“ weder auf den Einsatz schwerer Flugabwehr durch die pro-russischen Separatisten noch auf einen Rettungseinsatz vorbereitet war, konnte der Jägerzug aus der Luft nur bis auf eine vorgelagerte Insel verlegt werden. Die Überfahrt zur Hauptinsel mussten die Soldaten mit Amphibienfahrzeugen bewältigen.

 

Magzin Bild 1Anschließend durchquerte die Kolonne zügig die südliche Zone von Sahrani, wo die Bevölkerung der Nato weitgehend positiv gegenüber steht. Im feindbesetzten Gebiet ließ Leutnant Mishkar seinen Zug dann vorsichtiger vorgehen. Südwestlich der Stadt Ortego arbeiteten sich zwei Gruppen an einen Hügel und an ein Gehöft heran, um von dort die Stadt zu beobachten und einen Angriff vorzubereiten. Schnell stellte sich heraus, dass sich zahlreiche gegnerische Schützen zwischen den Häusern verschanzt hatten. Noch bevor die Jäger sich vollständig formiert hatten, eröffneten die Separatisten das Feuer. Während der Zugtrupp von seiner Hügelposition aus den Kampf über weite Distanz führte, erzwang der Angriffstrupp, geführt von Unteroffizier Schmello, den Einbruch in den Ort.

Magzin Bild 1Als der heftigste Widerstand gebrochen war, verlegte Mishkar seinen Gefechtsstand auf die alte Festungsanlage über Ortego. Von dort aus gelang es endlich, den gut getarnten Flugabwehrpanzer zwischen den Häusern auszumachen. Immer wieder bedroht durch vereinzelte Schützen, arbeitete sich Schmellos Trupp an das Feindfahrzeug heran, um es schließlich zu sprengen.

Magzin Bild 1Die Jäger hielten sich nicht länger mit den verbleibenden Gegnern in Ortego auf, sondern setzten zügig ihren Angriff in Richtung Corazol fort. Wieder ließ Mishkar seine Soldaten zunächst einen Hügel vor der Stadt besetzen. Bald stellte sich heraus, dass auch diese Ansiedlung feindbesetzt war und dass der Gegner über Radpanzer verfügte. Sowohl diese Panzerfahrzeuge als auch ein Flugabwehrgeschütz, das sich in den südlichen Hafenanlagen von Corazol verbarg, konnte die Truppe noch vom Hügel aus vernichten.

 

Magzin Bild 1Offenbar hatte dieser Angriff die gegnerische Einsatzleitung aufgeschreckt. Kurz darauf griffen Infanteristen aus der Stadt an, die noch durch einen Trupp Fallschirmjäger verstärkt wurden. Auch dieses Mal mussten die Jäger den Einbruch in die Stadt erzwingen, denn das verbleibende Flugabwehrgeschütz wurde im zweiten Hafen nördlich von Corazol vermutet. Das schien sich zu bewahrheiten, denn nachdem die Soldaten die ersten Häuser besetzt hatten, ließen sich Gegner am Strand nördlich der Stadt ausmachen. Insbesondere der Weg über die große Straßenbrücke war ein Spießrutenlaufen, und den Jägern pfiffen Geschosse um die Ohren. Außerdem war die Zeit knapp: Jederzeit konnte weitere Unterstützung für den Feind ankommen.

 

Magzin Bild 1Wie vermutet, war der letzte Flugabwehrpanzer im Hafen positioniert. Weil die Besatzung offenbar die Geschütze verlassen hatte, machten sich die Soldaten zunächst einmal auf die Suche nach den Piloten. Sie waren tatsächlich schnell in der Nähe gefunden, worauf der Jägerzug den Rückmarsch vorbereiten konnte. Zwar versuchten die Separatisten erneut, mit Fallschirmjägern das Blatt zu wenden. Offenbar waren aber notgedrungen schlecht ausgebildete Truppen ins Gefecht geschickt worden: Kaum einer kam kampffähig auf dem Boden an. Schließlich blieb nur noch, das Flugabwehrgeschütz zu sprengen, bevor sich die 14. JgKp mit den geretteten Piloten auf den Rückweg machten.