Einsatztagebuch

Die 14. Jägerkompanie ist wieder einmal die letzte Trumpfkarte der Nato: Im Rücken überraschend angelandeter SLA-Truppen muss sie auf Chernarus einen Luftschlag vorbereiten und koordinieren, um einen Angriff auf das Hauptquartier in Chernogorsk abzuwenden. 

 

Karte: Chernarus, Sommer

Datum: 22. 12. 2015

Ingame-Zeit: 16.05.14 15:45 Uhr

 

1. Lage:

skyfire lageBundeswehr ist im Rahmen der Nato-Operation Firefly auf Chernarus eingesetzt, um Evakuierungsbemühungen der Nato für die Bewohner der Region zu unterstützen. In Krasnostav hat der Gegner mehrere Luftabwehrstellungen und Artilleriestellungen stationiert und behindert so sämtliche luftbeweglichen Operationen in Chernarus.

 

1a. Lage gegnerischer Kräfte:

Die SLA hält die Ortschaft Krasnostav sowie umliegende Gebiete. Vermutete Absicht des Feindes ist, den gewonnenen Boden zu behaupten sowie den alliierten Gegenstoß aus Süden abzufangen, weiterhin mit der stationierten Artillerie und Panzerzügen die Hauptstadt einzunehmen.

 

1b. Eigene Lage:

VI./14. in eigener Sicherung am NATO-Flugfeld im Nordwesten.

 

1d. Minenlage:

Durch die SLA verlegte Minenfelder (BETA, GAMMA, OMEGA) auf Lagekarte eingezeichnet.

 

2. Auftrag:

Auftrag fliegendes Element:

-verlegt VI/14.

-verlegt versprengte Teile nach

-versort eigene Teile

-führt durch angeforderte Luftschläge

-leistet Luftnahunterstützung, wenn benötigt

 

Kampfauftrag VI/14.:

-klärt im zugeteilten Korridor Luftabwehrstellungen bei den AZ HABICHT, BUSSARD, FALKE auf und vernichtet diese.

-klärt Artilleriestellungen bei AZ DONNER auf und vernichtet diese.

-klärt Panzerzug auf, der nach Süden verlegt und vernichtet diesen.

 

3. Durchführung:

14. verlegt per Lufttransport (Quickstop) ins Einsatzgebiet, klärt die Luftabwehrstellungen auf und vernichtet diese.

14. klärt anschließend Artillerie und Panzer auf und vernichtet die Panzer mit CAS. 14. nimmt AZ Donner mit Unterstützung durch CAS.

14. richtet sich dann zur Verteidigung ein.

 

4. EinsUstg:

Unterstellte Piloten:

2 x MH6 Little Bird

2 x Bo-105 Transport

2 x UH Tiger

2 x A-10 Thunderbolt

 

Slotliste:

Zugtrupp II./ 14

1. ZgFhr: FJ Blackdeath

2. Schütze: OF Ben@Arms

3. Schütze: OG Neemo
4. FAC: HG(UA) Alex
5. Pionier: [HG] Warlord
6. EEH-B: HG Iron

Gruppe 1./ II
7. GrpFhr: U Viskid
8. Schütze: OSG Blink
9. Schütze: OSG Swarley
10. Schütze: OSG Fat Toni
11. Pionier:
12. EEH-B: HG Ilocks

 

Gruppe 3./ II X-Ray 1
19. Pilot: HG Pusteblume
20. Pilot: HG Swift

Gruppe 3./ I X-Ray 2
21. Pilot: OSG Snakeshit
22. Pilot: SG Loki


Einsatzbericht:

sykfire1Die SLA-Offensive in Chernarus hatte die Nato-Truppen kalt erwischt und ihnen die Initiative genommen. Die 14. JgKp war einer der wenigen Trümpfe, die das Bündnis noch auf der Hand hatte: War die SLA-Aufklärung tatsächlich so schlecht? Hatte man das Risiko unterschätzt oder es schlicht in Kauf genommen? Egal! Auf jeden Fall waren die Bundeswehr-Jäger als Sicherungselement auf dem Flugfeld von Grishino unbehelligt geblieben. Damit befanden sie sich zunächst in der rechten Flanke des angelandeten Gegners und dann in seinem Rücken. Sogar die Kommunikationswege zur Operationsleitung waren noch intakt.

 

So entschloss sich die Natozentrale in Chernogorsk zu einer riskanten Operation: Die 14. JgKp sollte dem Gegner in den Rücken fallen, seine Flugabwehrstellungen ausschalten und dann mit Hilfe der verbliebenen Kampfhubschrauber und Erdkampfflugzeug die gepanzerten Verbände der SLA vernichten, während diese sich zum Angriff auf Chernogorsk formierten.

 

skyfire3Nach kurzer Absprache mit den unterstützenden Heeresfliegern war die Infanterie bereit. Per Hubschrauber, die letzten Kilometer im niedrigen Konturflug, ging es bis zum Ostufer des Pobeda-Stausees. Aufgeteilt in zwei Gruppen gingen die Jäger weiter vor. Während der Zugtrupp unter Fahnenjunker Blackdeath vor allem Einblick auf das Dorf Krasnostav mit den vermuteten gegnerischen Stellungen erhalten wollte, hatte die andere Gruppe unter Unteroffizier Viskid den Auftrag, die östlich vorgeschobene Flugabwehrstellung „Bussard“ des Gegners in Augenschein zu nehmen.

 

Doch plötzlich überschlugen sich die Ereignisse: Der Gegner bei „Bussard“ entdeckte die Jäger und verwickelte sie in ein Feuergefecht. Blackdeath brach die Aufklärung von Krasnostav ab und eilte mit dem Zugtrupp den Kameraden zur Hilfe. Gemeinsam bergauf kämpfend war die Stellung schnell genommen.

Nun ließ sich der ursprüngliche Plan nicht mehr einhalten. Statt zu beobachten, galt es den Schwung aufrecht zu erhalten. Nach kurzer Gruppierung stürmten die Jäger in breiter Front auf Krasnostav zu. Das blieb den SLA-Einheiten nicht lange verborgen, und es entwickelte sich ein heftiges Feuergefecht. Schnell gelang es den Bundeswehreinheiten, den Gegner aus dem Ort zu drängen.

 

skyfire4Noch bevor der Kampf zwischen den Häusern ausbrach, waren die ersten gegnerischen Panzerfahrzeuge an der Straße in Richtung Küste ausgemacht worden. Zum Glück für die deutschen Einheiten waren die kurz zuvor angelandeten Panzerbesatzungen offenbar noch dabei, ihre Fahrzeuge kampfbereit zu machen und konnten noch nicht in das Gefecht um und in Krasnostav eingreifen.

 

Nachdem die Flugabwehrstellungen im Dorf und in einem Gehöft nordöstlich davon ausgeschaltet waren, konnten endlich die Flieger die groben Arbeiten erledigen. Die Jäger zogen sich aus der Ortschaft zurück und bezogen Stellung am Waldrand südwestlich davon. Von dort aus steuerte Fliegerleitoffizier Alex den Luftangriff. Mit wenigen Anflügen vernichtete eine A10 den Panzerzug der SLA und die Artilleriestellung.

 

skyfire2Für die Jäger blieb nur noch, den letzten Widerstand in der beschossenen Artilleriestellung zu brechen. Die SLA-Einheiten in ihren Sandsackstellungen leisteten verbissenen Widerstand, hatten der vereinten Schlagkraft beider Jägergruppen aber letztlich nichts entgegenzusetzen. Der Angriff auf das Nato-Hauptquartier Chernogorsk war zurückgeschlagen - vorerst.







"Skyfire" in der Helmkamera von Ben@Arms