Einsatztagebuch

Lage:
Deutsche und britische Kräfte kämpfen geschlossen um jeden Meter der Insel, um sie den feindlichen Invasoren zu entreißen.

Der II. Zug hat in den beiden vergangenen Tagen die Siedlung bei Viktoria freigekämpft und wurde von mechanisierten britischen Kräften entsetzt.

Die Hafenstadt Zappado auf der kleinen Landzunge ist ein Dorn in der Verteidigung der europäischen Armeen. Die dort befindlichen Einheiten gefährden die Rückeroberung der Insel.

Der II. und III. Zug der 14. JgKp wurde bei der Tankstelle und in FOB Erika in Marsch Richtung Viktoria gesetzt, um die Schlinge um die Hafenstadt enger zu ziehen.

1a. Lage gegnerischer Kräfte

Feind tritt definitiv infanteristisch im Einsatzgebiet auf. Die Fahrzeuge des Feindes befinden sich in verschanzter Stellung in Zappado, fernab der jetzigen Einsatzziele und werden durch gezielten Panzerbeschuss der Briten am Vorstoss gehindert.

1b. Eigene Lage

II./14 bei eigener Markierung (TANKSTELLE) unter eigener Sicherung.
III./14 bei FOB Erika unter Sicherung Briten.

Ein mechanisierter britischer Zug und weitere Verbündete bei Viktoria.


1c. Zivile Lage
Zivilisten fliehen und sind in Angst, weil ihre Heimat durch diesen terroristischen Akt in ein Krisengebiet verwandelt wurde. Sie trauen keinem, der eine Waffe hat.


2. Auftrag II./14.Jgkp

II./14 (Bravo)
-gewinnt Ausgangsstellung bei Viktoria.
-nimmt Belley und/oder FoxHill

3a. Absicht

Absicht der Kompanieführung ist es, mit dem II. sowie III. Zug eine der beiden Stellungen anzugreifen. Der Angriff sollte in 3 Phasen eingeteilt werden. 1. Anmarsch durch Viktoria, 2. das vor Ort schwache Ziel identifizieren und 3. nehmen. Bei Bedarf werden die Briten einen Vorstoss gegen das ausgesuchte Ziel durchführen, um den Angriff zu unterstützen. Der III. Zug wird ebenfalls bei Bedarf angefordert.

(Ben hat die Kontrolle über den III. Zug und die Briten, sollte Hilfe benötigt sein)

4. EinsUstg
Munition in Tankstelle, sowie bei Viktoria bei 100%.

Slotliste:

Zugtrupp II./ 14
1. ZgFhr: U(OA) Schmello
2. stv. ZgFhr: FJ Raganr
3. Schütze: OSG Fat Toni
4. Schütze: SG Iceburgh
5. Schütze:
6. Schütze:
7. Anwärter:
8. EEH-B: OF Ben@Arms

9. Schütze/MKF: OSG Snakeshit
10. Schütze/RiS:

Gruppe 1./ II
11. GrpFhr: OG(FA) Backe
12. stv. GrpFhr: OSG (UA) Swarls
13. Schütze: HG Neemo
14. Schütze: SG Doc Holliday
15. Schütze: G Akkari
16. Schütze:
17. Anwärter: A Yoshi
18. EEH-B: OG(FA) Reddog
19. Schütze/MKF:
20. Schütze/RiS:

 

Einsatzbericht:

Die internationale Militärintervention auf Panthera bleibt ein zähes Ringen um jeden Meter Gelände. Auch die vergangenen Tage brachten den deutschen und britischen Truppen keinen Durchbruch.

"Wir kommen einer Entscheidung nur langsam näher", räumt Major Neese ein, der Chef des deutschen Kontingents auf Panthera. "Dreh- und Angelpunkt bleibt die Hafenstadt Zappado." Mit den vorhandenen Truppen und angesichts der Zivilisten im Einsatzgebiet bleibt den internationalen Truppen nur ein vorsichtiges Vorgehen in kleinen Schritten.

Immerhin ist einer dieser kleinen Schritte nun gelungen: Die Verbündeten haben das Dorf Belley aus der Hand der Besatzungstruppen zu befreien. "Es gab schon Einsätze, die reibungsloser abgelaufen sind, aber schließlich haben wir auch das geschafft", fasst Fähnrich Schmello die Operation unter seinem Kommando zusammen.

Die Schwierigkeiten begannen schon beim Anmarsch. "Eigentlich sollten wir zu den Briten aufschließen, die vor wenigen Tagen Rockburn genommen hatten", beschreibt Obergefreiter und Gruppenführer Backe den Plan. Doch schon beim Anmarsch auf den Ort kamen die Soldaten der 14. Jägerkompanie unter Beschuss. Nur knapp fanden sie hinter einigen Felsen Deckung und konnten den Angriff zurückschlagen. "Offenbar hatten die Briten zwar Victoria befreit, aber in der Umgebung waren noch viele Feinde unterwegs", berichtet Fahnenjunker Ragnar.

Auch die Briten in Rockburn mussten sich zum gleichen Zeitpunkt heftiger Angriffe aus Richtung Zappado erwehren: Der Gegner versuchte den Ort wieder zurückzugewinnen. Trotz der Bordkanonen ihrer bewaffneten Transporter kamen die Briten in Bedrängnis. Nur mit Hilfe der deutschen Jäger gelang es, die Ortschaft zu halten. "Erst mussten wir die bereits in den Ort eingedrungenen Feinde zurückdrängen, dann konnten wir zwei Gebäude besetzen, um von erhöhter Position das Umland zu überblicken", beschreibt Backe die weitere Entwicklung. Was sich dort zeigte, war keineswegs beruhigend: Immer wieder tauchten einzelne Gegner oder kleinere Gruppen auf, dazu gab es Beschuss aus unklaren Richtungen und von offenbar versteckten Kämpfern. "Wir mussten uns ganz schön unserer Haut erwehren", sagt Oberstabsgefreiter Swarley. "Aber schließlich haben die wohl die Lust verloren und es wurde etwas ruhiger."

Diese Atempause nutzte die Einsatzführung, um die Lage genau abzuschätzen. "Der Feind griff eindeutig von den beiden Orten Foxhill im Süden und Belley im Westen aus an. Ein Schwerpunkt war nicht festzustellen", berichtet Schmello. Schließlich entschied er sich für den Angriff auf Belley, auch um dem Gegner keine überdehnte rechte Flanke zu bieten. Das Problem: Zwischen Rockburn und Belley lag kaum natürliche Deckung, nur ein flacher, kahler Hügel mit langen Hängen. Den Jägern blieb also nur, die Strecke auf breiter Front, mit hohem Tempo und eigenem Feuer zum Niederhalten des Feindes zu nehmen.

"Das war keine einfache Nummer, aber die Männer haben im überschlagenden Vorgehen zügig gehandelt und sich auf breiter Front gut gegenseitig mit Feuer abgesichert", lobt Ragnar die Jäger. Tatsächlich gelang so ohne Verluste das Verdrängen der Gegner vom Ostrand Belleys. Danach kam nur noch Häuserkampf. Doch auch der hatte es in sich. Zwischen den Stacheldrahtverhauen, Sandsackbunkern und zahlreichen Feinden in den Häusern war eine gute Absicherung in alle Richtungen und Vorsicht in den Gebäuden gefragt. "Das war oft sehr knapp und nur mit viel Glück sind wir da wohlbehalten rausgekommen", sagt Backe.

Belley befindet sich nun fest in der Hand der westlichen Truppen. Doch für den großen Angriffe auf Zappado wird das noch nicht reichen. Immerhin kann die Bundeswehr jetzt Foxhill angehen, um den Weg nach Zappado freizuräumen. Wann es jedoch so weit sein wird, ist noch unklar. So viel steht aber fest: Panthera ist längst noch nicht befreit.

Einsatzvideo:

 

Einsatzbilder:

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